Parallelismus zeitbezogener Dimensionen

Dieses Thema ist schwierig, weil es unserer gewohnten Denkweise widerspricht, die wir uns im Laufe der Evolution ueber den Fluss von Geschehnissen angelegt haben. Wenn die Sonne aufsteigt am Horizont – oder besser – wenn ein spezifischer Punkt auf der rotierenden Erde wieder auf die Sonne trifft, ist ein Tag vorbei und ein neuer Tag beginnt.

In Cambrischen Zeiten vor 600 Millionen Jahren rotierte die Erde um die Sonne jeden Tag, in einem 24 Stunden Rhythmus geteilt in eine dunkle Nacht und einen hellen Tag, aber wenn diese Zeit gemessen wuerde gegen die heutige Tageslaenge, dann haetter der Tag nur 20 Stunden, 2-3 Milliarden frueher nur 3-5 Stunden. Wenn unsere Zellvorfahren die Verwendung von Uhren als Zeitkontrolle praktiziert haetten, sie haetten haetten immer noch im 24 Stunden Rhythmus messen koennen, aber die Zeiger der Uhren wuerden schneller laufen.

Die ‘reale’ Zeit wechselt staendig, genau genommen mit jedem Tag und jeder Minute, aber wir arbeiten mit unserem 24 Stunden Standardzeit zufriedenstellend und diese Zeit gilt vielleicht fuer die letzten 5.000 Jahre und das ist eine kurze Zeit verglichen mit der des Alters des Solarsystems.
Zeit ist das Mass von Bewegungen und Umdrehungen zwischen galaktischen Koerpern und Sternen; verlangsamte oder erhoehte Geschwindigkeiten aendern die Masseinheiten entsprechend.

 

Linkes Bild: Diese einem Ammoniten nachempfunde Uhr ist wie die Figuration von Galaxien. Sie zeigt symbolhaft die Erschaffung, die Ausdehnung des Universums und ebenfalls die Ausdehnung von Zeit. Raumzeit expandiert mit Lichtgeschwindigkeit.

 

Unteres Bild: Vergleichen Sie dieses Bild einer entfernten Galaxy des 28 Tage alten Foetus (konzeption). Man koennte empfinden, dass wir nicht nur aus dem gleichen Stoff erschaffen wurden; wir haben auch die gleichen Urpraegungen psychischer Herkunft.

Es wuerde fuer unseren taeglichen Gebrauch schwierig werden, wenn wir die Vergangenheit oder die Zukunft erforschen wollen und gezwungen werden Zeitskalen einzufuehren um ausloesende Fakten evolutionaerer Entwicklung zu verstehen.

Das Alte Testament der Bibel spricht von langlebigen Methusalems mit einem Alter von 800 oder 900 Jahren. Dies wurde als eine der biblischen Uebertreibungen angesehen und toleriert; wie auch immer, wahr ist, dass das Leben laenger waehrte, wenn wir Tage und Jahre als Massstab sehen, – auf jeden Fall vor vier Milliarden Jahren, wenn Menschen dann gelebt haetten, wuerden sie zumindest 500 – 600 Jahre alt geworden sein. Die prophetischen Autoren der Bibel verdienen Respekt; auch ohne Wissenschaft hatten sie das Prinzip verstanden.

Evolutionaere Entwicklungen werden ausgeloest durch galaktische Bewegungen und Aenderungen; dies ist generell akzeptiert in wissenschaftlichen Kreisen. Verschiedene zeitliche Dimensionen sind nicht nur ausgedrueckt durch historische Aenderungen der galaktischen Spheaere, aber sie bewegen sich auch parallel. Dies ist die einzigartige Chance fuer uns die Vergangenheit zu sehen, weil naemlich die gleiche ‘Zeit’ Milliarden von Lichtjahren andauert oder im gleichen Moment in einer nicht messbarem Kuerze sich manifestiert. Es ist der Parallelismus zeitlicher Dimensionen.

Astrologie, zum Beispiel, orientiert sich an Bewegungen solarer und galaktischer Koerper. Die Erde umkreist die Sonne in 365 Tagen und jeder Tag erfaehrt seine eigene Deutung. Gleichzeitig ist unter modernen Astrologen die ‘Secondary Progression’ populaer, in diesem Fall wird ein Tag als ein Jahr interpretiert. Dies ermoeglicht eine kurzgefasste Jahresuebersicht. Beide Sichten beziehen sich auf die gleiche Person, aber wenden verschiedene zeitliche Dimensionen an. In diesem Fall rotiert die Erde in 24 Stunden innerhalb des Solarsystems einmal um den Zodiac, im anderen Fall ist es ein Jahr.

Die Person ist in beiden Faellen die gleiche, die objektiven Zeiten sind verschieden, sie laufen parallel. Keine der beiden messbaren zeitlichen Dimensionen ist ‘wahre’ objective Grundlage fuer den Begriff ‘Zeit’– beide sind unterschiedlich und beide sind wahr in sich selbst. Die Summe solcher Parallelitaeten sind milliardenfach – unendlich wie die Koerper in der Galaxis.
Alle Studien ueber praehistorisches organisches Leben basieren auf Parallelismus zeitbezogener Dimensionen.

Lassen Sie uns astronomische Tatsachen auffuehren: Wir folgen dem synodischen Zyklus der Sonne, des Mondes und anderer Planeten. Von unserem irdischen Beobachtungsposten fixieren wir einen spezifischen Punkt im Universum und koennen messen, dass der Mond um die Erde in 29.52 Tagen rotiert. Wenn wir nun einen Beobachter auf den Mond entsenden, wird er uns berichten, dass er 27.32 Tage brauchte um den gleichen spezifischen Punkt im Universum zu kreuzen. Der Grund der Differenz ist, dass die Erde in dieser Zeit sich auch weiterbewegt hat und das veraendert die sonst objektiv richtigen Messungen.

Wir rechnen mit 365 Tagen als Laenge der Zeit fuer die Erde, die Sonne zu umkreisen und nennen es ein synodisches Jahr. Aber das ist ist es nicht, wie der von uns entsandte Beobachter auf der Sonne es wahrnimmt. Da die Erde sich auch in der Zwischenzeit weiterbewegt – zusaetzlich wechselt die Erde den Winkel von dem sie die Sonnenstrahlen empfaengt - , wir scheinen auf der Erde 6 – 7 Tage mehr aufzuweisen in dem Zeitraum von Mai zum September und daraufhin 1 -2 Tage weniger, meistens zwischen Dezember und Februar. Am Ende ist die Differenz immer noch 5 – 6 Tage – von der Sonnenposition betrachtet. Dies ist das ‘wahre’ siderische Jahr und hat ziemlich genau 360 Tage ( was sehr gut mit den 360 Grad des Kreise zusammenfaellt, zu unserem grossen Glueck). Deswegen ist das synodische Jahr aber nicht ‘unwahr’.

Wenigstens neutralisieren die 360 Grad des Kreises und die 360 Tage des siderischen Jahres unseren verwirrenden Kalender, der niemals ausserhalb unserer Erde Anwendung finden koennte.
Unser lokales ‘synodische’ Zeitmessung versagt jaemmerlich, wenn wir Urpsruenge und Zusammenhaenge erforschen, die ausserhalb der Erde liegen und das ist viel haeufiger der Fall als gemeinhin angenommen wird. Wissenschaftlich Forschung bevorzugt die Anwendung lokaler Zeit. Das vereinfacht die Arbeit und erhoeht den Komfort, aber ist sehr bedenklich aus einem anderen Grund: Es zeitigt kein Ergebnis.

In “Human Ethologie: koerperliche Gewichtsdifferenzen” schrieb ich ueber den ungemein grossen Forschungsbereich der Universitaeten in aller Welt, aber kein vorzeigbares Resultat hat jemals das Licht der Welt gesehen.

Wissenschaftler sind sich des Mangels einer Zeit – Stabilitaet durchaus bewusst und gebrauchen den Begriff ‘zirkadisch’ um das Defizit in den Griff zu bekommen, um die verschiedenen Tages - und Jahreszeitlaengen praehistorischer Zeiten zu erklaeren. Dies ist ein typisches wissenschaftlich- deterministisch gepraegtes Monster, denn es ist praktisch nicht zu gebrauchen und wird heutzutage als Entschuldigung hervorgeholt, wenn es keine definitive Antwort gibt.

Organismen mussten sich natuerlich den klimatischen, saisonalen und zeitlichen Umweltsbedingungen anpassen und moegen diesen praehistorischen Bedingungen bis heute folgen, und wie wir von den Urpraegungen wissen, die Einfuehrung einer Praegung ist eine stabilisierender Faktor. Aber der zirkadine Rhythmus vor 100 Millionen von Jahren ist unterschiedlich zu dem vor 200 Millionen Jahren und sehr unterschiedlich von einer oder vier Milliarden von Jahren. Weiterhin kann sich der biologische Rhythmus der Quantitaet der Tages- und Nachtwechsel anpassen, oder die ‘Original’ Spezie ist durch eine andere Spezie ersetzt worden. Es ist schwer oder unmoeglich mit zirkadinen Begriffen praezise zu arbeiten – ein unaufgeklaertes Lieblingskind kartesianischer ‘Aufklaerung’.

Zeit is ein ungreifbarer Bewertungsposten um interstellare Bewegungen in einer Ordnung zu halten. Wir gebrauchen sie als Masseinheit, aber sie ist nicht greifbar. Sie ist kein Subjektiv aber ein Adjektiv, wenn es erlaubt ist diesen Vergleich einzusetzen.

Zeit ist ein Mittel zwei entfernte Plaetze ueberbruecken zu koennen. Wir sagen, es dauert eine Stunde um zur Burg der Stadt Stirling in Schottland zu gelangen. Was gemeint ist, aber nicht gesagt: diese Entfernung ist in Autofahrzeit gemessen. Sollten wir uns entscheiden zu Fuss zu gehen, brauchen wir mindestens zwei Tage oder mehr. Wichtig ist, den Punkt zu wissen, wo wir jetzt sind und wo wir sein wollen. Es gibt verschiedene Moeglichkeiten um einen entfernten Punkt zu erreichen.

Wenn wir uns fuer den Fussmarsch entscheiden, dauert es erheblich laenger, aber es mag auch eine unvergessliche Wanderung beinhalten. Wenn uns das Auto dagegen in einer Stunde an den Zielpunkt bringt, behaelt die Fahrt dorthin kaum einen Erinnerungswert, aber wir haben erreicht, was wir original planten, haben Fotos von Details der Burg gemacht und haben deren bewegte Geschichte gehoert.
Der Betrachter wechselt seine Meinung ueber diesen geplanten Besuch und verkuendet der Familie, dass er die Burg nicht besuchen wolle und schlaegt vor stattdessen ein Video anzuschauen, dass alle Details sehr praezise darstellt und die Geschichte einwandfrei interpretiert.

Die Zeit zur Burg zu gelangen ist nicht erwaehnenswert. Die Zeit loest sich in Lichtgeschwindigkeit auf. Es fuehr uns zu Raumlosigkeit und zur Zeitlosigkeit. Jedoch dies ist ‚konzentrierte‘ Raum – und Zeitlosigkeit, es ist eine rationale Handlung und konzentriert den Effekt eines Zieles auf einen Punkt und wird daher zeit- und raumlos.

Elektromagnetische Wellen, unser Sicherheitsnetz, unser spirituelle Hebamme seit fruehen parasitaeren Zeiten als Virus, und unser staendiger Folterknecht, verlaufen nicht geradlinig in der Unendlichkeit des Weltraums, sie sind gekruemmt, aufgworfen und gezackt, schlagen hoch und sinken zusammen, als ob sie unter unsichtbarem Druck stehen.

Wenn wir in unser Leben zurueckblicken sind wir verwirrt ueber die Ungereimtheit der Konfrontationen, manchmal sind sie erklaerbar oder sie kamen ueberraschend, oder wir fuehlen uns schuldig; andere Vorkommnisse lasten wir begleitenden Menschen an oder den Lebensumstaenden. Wenn wir jedoch diese ‘Unregelmaessigkeiten’ messen und in ein Zeitbild setzen, gewinnen wir wir mit einem Mal ein ganz anderes Bild und wir scheinen nicht mehr vom Schicksal hilflos geruettelt und geschuettelt zu sein. Wenn wir als Erdbewohner locale synodische Zeiten anwenden, landen wir im Nichts. Wenn wir siderische Masseinheiten anwenden, werden wir sofort von den Ergebnissen ueberzeugt. Wissenschaftliches Beharren auf geocentrische Betrachtungsweise hat bereits Kopernikus angeprangert – die Welt hat es bis heute nicht verstanden.

Die Geschehnisse universeller Katastrophen, Zusammenstoesse, Vereinigungen und Auseinanderfallen von Galaxien, Einsinken in das schwarze Loch und gigantische Explosionen als Konsequenz sind die Gruende fuer Kruemmungen und Aufwerfungen, erst hochzuschlagen um danach zusammenzusinken, sind der Spiegel elektromagnetischer Wellen: Das Echo hallt in uns bis heute zurueck und als Konsequenz ist unser taegliches Leben in diese galaktischen Unregelmaessigkeiten eingeschlossen.

Wir erkennen, die Reinheit des Ethos ist nicht so souveraen wie es erscheint. Es ist verzerrt durch Materie.

Dieses Bild taucht im Schnellverfahren wieder auf in den wenigen Stunden bevor Konzeption. Unser Leben als praehistorische biologischer Halbzellen ist reflektiert in elektromagnetischen Wellen – Lichtwellen – und zeigt uns was vor Milliarden von Jahren passiert ist und wie es unser taegliches Leben sehr tiefgehend heute noch erschuettert.

Einstein versuchte mit mathematischen Formeln die Geradlinigkeit der Lichtwellen zu beweisen aber aenderte seine Ansicht und wurde sich bewusst, dass Lichtwellen ‘gekruemmt’ sind oder ‘gebogen’ und nannte es Relativitaetstheorie. Wusste er warum Lichtwellen gekruemmt sind? Einstein war bis zum Ende nicht bereit Quantum Theorie zu akzeptieren.

Wir verstehen den Begriff ‘Zeit’ als unabhaengige Einheit. Der Wert begriff ‘Tag’ ist nur wert fuer uns so lange die Erde um die Sonne rotiert und misst niemals den gleichen Wert. Zeit ist wahrhaftig relativ; sie dehnt sich aus mit Lichtgeschewindigkeit.

 

In der Quantum Atom Theorie sind wir alle ein Spektrum aus Energiewellen mit unterschiedlichen Wellenlaengen. Beide, der Beobachter und der Beobachtete schaffen sich unser eigene RaumZeit mit Lichtgeschwindigkeit. Aber der bewusste Verstand kann nur den Augenblick – das jetzt – erfassen und nimmt in diesem Moment nur die Dualitaet der Wellen – Materie wahr , wegen der zeitlichen Ausdehnung der RaumZeit. Dies verursacht das Messproblem weil RaumZeiten sich ununterbrochen ausdehnen und reagieren daher miteinander relativ zum Beobachter. (Text und Bild von Nick Harvey, Quantum Atom Theorie)

Daher begannen wir mit der Reise zu der Burg in Stirling. Zeit ueberbrueckt die Distanz zwischen zwei Punkten und ist identifizierbar an ihrer unterschiedlichen Geschwindigkeit. Zeit will verglichen werden, sie waere sonst einfach nicht da. Zeit verschwindet zu einem Nichts: Wie das ‘Entanglement of Quantum Physics’ beweist, Photons sind zeitlich nicht ‘verfangen’, auch nicht bei galaktischen Distanzen. Ein Photon verhaelt sich wie das andere im gleichen Moment, auch wenn das erstere kuenstlich in seinen Bewegungen gestoert ist wie bei Tests, zum Beispiel.

Dies ist eine Bestaetigung von Planck’s, Bohr’s, Heisenberg’s und Bell’s Quantum Theorie und die verblueffende Tatsache von Synchronizitaet, Symmetrie und Parallelismus von Bewegung und Zeit, die juengst durch die Arbeit von Nick Harvey erweitert wurde.

Es ist wie C.F.Jung’s Synchronizitaet – geheimnisvolle Sensoren bringen Menschen in der gleichen Sekunde zusammen ohne sich vorher verabredet zu haben. Und das schliesst Verstorbene mit ein.
Zweifellos, dieser alternative Ausblick ueber Raum – Zeitlosigkeit und, um es mit dem Besuch in Stirling Castle zu verbinden, ist empirisch betrachtet nicht leicht zu folgen. Im naechsten Kapitel werden wir Details besprechen. Es ist eine ‚grenzenlose‘ Zeit – und Raumlosigkeit, weil es sich nicht auf einen Punkt konzentriert sondern sondern auf die Unendlichkeit seines Radiusses.

Der erste Satz und gleichzeitig die Frage im ersten Kapitel, haben nunmehr ihre Antwort gefunden. Der Zusammenhalt von 300 Billionen Zelleinheiten sind fuer unser auf Raum und Zeit angelegtes Verstaendnis nicht begreifbar; sie sind miteinander synchronsiert als eine zeitlose Einheit.