HumanEthologie  
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Persoenliche Humanethologie

Das Fachgebiet Humanethologie koennte um den Begriff ‘kollektiv’ erweitert werden, und danach gefolgt von der Aufteilung in Unterbereiche wie ‘medizinisch’, ‘anthropologisch’, ‘biologisch usw. Die Bedeutung ‘kollektiv’ als Zusatz zur Humanethologie wird jedoch bisher nicht benoetigt, da es kein komplementaeres Gegenueber gibt, das diese Veranschaulichung noetig macht. Kollektive Humanethologie bezieht sich auf die Gesamtheit aehnlicher oder gleicher Verhaltensweise, Gewohnheit und Ausdrucksfaehigkeiten ebenso wie auf Stoffwechselprozesse und evolutionaere Entwicklungen, die von Forschern aufgrund ausfuehrlicher Testserien mit Personen oder anderen Lebewesen unter vergleichbaren Verhaeltnissen nachgewiesen wurden.

Die nunmehr vorgestellte Persoenliche Humanethologie ist der bislang fehlende komplementaere Begriff fuer Kollektive Humanethology. In diesem Fall konzentriert sich naemlich Human Ethologie mit dem gesammelten Wissen aus den einzelnen Fachgebieten ganz allein auf die Gesamtheit einer einzigen Person.

Diese Gesamtperson ist die Summe unterschiedlicher Verhaltensweisen, Gewohnheiten ebenso wie physischer und evolutionaerer Prozesse, die von Forschern als kollektive Grundlage der Humanethologie nachgewiesen wurden.

Daher ist die Aufteilung zwischen ‘kollektiv’ und ‘persoenlich’ empfehlenswert, um aufzuzeigen, wer oder was gemeint ist.

Um diesen Punkt klarzustellen: Feldstudien, Laborversuche und Statistiken werden erarbeitet mit einzelnen oder mehreren Personen verschiedener Kulturen und unterschiedlichen sozialen Hintergrund. Bei Hinwendung auf einzelne Testpersonen ist einzig das Forschungsziel von Bedeutung. Es ist das Ziel des Forschers, ein allgemein verbindliches und angeborenes Verhaltensmuster fuer die Spezie Mensch, aufgrund von Instinkten, Koerpersprache und Ausdruck, sowie als auch die durch eine lange praehistorische Evolution beeinflusste koerperlichen Entwicklung zu finden und die physisch-organische Grundlage festzustellen. Es ist nicht das Ziel des Forschers, die Gesamtheit der Testperson zu erfassen.



 


Above: Affen studieren Menschen studieren Affen © Prof. Gerald Schneider
   
Left: Prof. Dr. Eibl-Eibesfeldt, Gruender der Humanethologie, bei der Feldarbeit in Papua Neu GuineaDie Eipo Mutter und ihr Kind waren an meinem Verhalten ebenso interessiert wie ich an ihrem.”  © IWF

Humanethologie ist entstanden aus Ethologie, der tierischen Verhaltensfoschung, die hauptsaechlich dem deutschsprachigen Kulturkreis entstammt und als deren Gruender Prof. K. Lorenz gilt.

Wir bemuehen uns in diesem Script die Forschungsarbeit der Humanethologen und benachbarter Wissenschaften auf den einzelnen Menschen zu uebertragen. Wir sind im taeglichen Leben durch Erziehung und Medien beeinflusst, die Geschehnisse und deren Deutungen entsprechend unseres egozentrischen Blickwinkels aus einer bereits vergangenen Welt zu beurteilen. Die aggressiv technisch-industrielle Entwicklung und die fanatisierten Ideologie- und Glaubensrichtungen machen es jedoch dringend erforderlich unser Konzept ueber unsere menschliche Verantwortung zu ueberdenken.

Wir beginnen mit einem Rueckblick auf die europaeische geistig-kulturelle Entwicklung.

Beeinflusst durch die Post-Renaissance Periode der “Aufklaerung” konzentrieren sich Naturwissenschaften und Medizin auf bahnbrechende Grundlagen- und Detailforschung, wobei das Forschungsprinzip darauf beruht, jegliche vorhergehende Anschauungen infrage zu stellen und zu entwerten, sofern sie nicht durch Wiederholung beweisbar sind. Dieser Kartesianische oder dualistische Grundsatz fuehrte zu einer bis dahin unbekannten technisch motivierten Dynamik, die Grundlagen menschlicher Aktivitaeten zu rationalisieren, die Effizienz zu vervielfachen und damit erstmals souveraen die Fuehrung auf der Erde gegenueber allen anderen Lebewesen zu uebernehmen. Es ist kein Zufall, dass der italienische Mathematiker Luca Pacioli mehr als 100 Jahre frueher, im Jahr 1494, die doppelte (dualistische) Buchhaltung einfuehrte, die bis heute die sehr effektive Geschaeftsgrundlage fuer jegliche Finanzwirtschaft ist und zeigt, dass Rene Descartes (1596 – 1650) mit seiner Erneuerung nicht alleine stand, sondern bestaetigt wurde durch Philosophen wie Spinoza, Hume und Leibniz, Newton, Hegel und viele mehr und dass dieses Prinzip der ‘doppelten’ Kontrolle, die Bestaetigung einer Theorie durch Wiederholbarkeit, eine nicht aufzuhaltende Entwicklung europaeischer Kultur war. In vielen Jahren, wenn Europa auf dem Welttheater bereits lange zurueckgefallen ist, wird man vielleicht feststellen, dass diese Denkweise das ueberragende europaeische Verdienst ist.

Dieser Gedanke enthaelt mehr Genialitaet als es nach aussen erscheint und ist heute Grund fuer die weitestreichenden Aenderungen in der Weltgeschichte. Die Legende um Dr. Faustus ist das Symbol fuer die damit verbundene moralisch-kulturelle Auseinandersetzung und war ein bevozugtes Thema fuer Dichter wie Goethe und Marlowe.

Die bis dahin unuebersehbar gewaltigen Naturkraefte schienen ueberschaubar zu werden. Der weitere Gedanke, nunmehr auch die Oberhohheit ueber die Erde auszuueben, war die natuerliche Folge, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Naturkraefte und deren Gesetze ‘domestiziert’ sind und menschlich gesteuert werden koennen. Diese Anschauung ist in heutiger Zeit das Leitmotiv fuer gesellschaftlich-kulturelle Ziele. Gleichzeitig ist die atemberaubende und abenteuerliche Eroberung des Universums angesagt, das moderne Symbol menschlicher Ueberlegenheit ueber die Natur.

Im gleichen Atemzug wie durch diese scheinbare Ueberlegenheit Respekt und Bescheidenheit gegenueber Naturkraeften und der universellen Unendlichkeit abgeloest wurden durch eine forsche Selbstsicherheit, verflachten jedoch Erkenntnisse ueber tiefere Strukturen des Lebens. Moralische Grundlagen ‘richtig zu handeln’ sind im Wesentlichen durch wahlentscheidende Einfluesse und technokratisch empfundene Mechanismen als Grundprinzip abgeloest. Nach diesen Kriterien wird analysiert, geurteilt und gehandelt.

Diese Haltung fand und findet in der europaeischen Geschichte Unterstuetzung durch die dualistisch - monotheistische Einstellung des Judaismus und des daraus hervorgegangenen Christentums und des Islams, ausgedrueckt durch ‘Gut’ und ‘Boese’ und die Einzigartigkeit des Menschen als Gottes Ebenbild. Auf Pflanzen und Tiere trifft das nicht zu. Sie sind seelenlos und verfuegen ueber kein Bewusstsein.

Hieraus entstanden die verheerendesten gesellschaftlichen Entwicklungen der gesamten menschlichen Geschichte und gleichzeitig ein technologisch-industriell gepraegter Fortschritt von bis dahin unbekannten Dimensionen, der jezt die ganze Welt wie ein rasendes Fieber ergreift.

Letztlich ist dies eine logische Folge der dualistischen Aufklaerungs – Philosphien Descartes und ungewollt verbunden mit dem Monotheismus des dualistisch kaempferischen Christentums. Angesichts verfuehrerischer jedoch zweifelhafter Logik sind Bedenken leicht vom Tisch gefegt. Das Rezept heisst die dualistische Trennung von Koerper und Seele in der Medizin, von Soll und Haben in der Finanzwelt, von Gut und Boese in den Religionen, nuetzlich und unnuetz als Foge utiliaristischen Denkens. Das Resultat ist eine bis dahin nicht gekannte Effizienz von nun an Alles und Jedes bis ins Detail kontrollieren zu koennen.

Diese praezise Effizienz fand und findet auch Anwendung als Unterscheidungsmerkmal bei Rassismus, Kolonialismus, Sexismus, Inquisitionen, Unterdrueckungen und bei der Behandlung von Menschen und Tieren als seelenlose Objekte, die kaltbluetige Massenschlachterei von menschlichem und tierischem Leben.

Es sollte erwaehnt werden, dass bedauernde Aeusserungen ueber die wissenschaftlich-effiziente Anwendung dualistisch ideologisch/religioeser Sichtweisen aus dem Mund der Leute kam, die diese Prinzipien zum Erfolg fuehrten, wie Oppenheimer, Einstein und vielen mehr.

Es sollte ebenfalls erwaehnt werden, dass nicht-monotheistische Religionen wie Hinduismus/Buddhismus Tiere mit Seelen und Bewusstsein ausgestattet sehen. Ebenfalls Naturreligionen sehen die umgebende Natur als belebt und heilig und achten Tiere und Pflanzen als Ausdruck goettlichen Willens.

Fuer den aussenstehenden Beobachter schiene es normal, wenn die religioes/ideologischen wie die wissenschaftlich/wirtschaftlichen Exponenten zusammenfinden. Beide vertreten das unabaenderliche Schwarz - Weiss oder Gut und Boese - Dogma. Diese Dogmen sind jedoch genau gegenseitig entgegengesetzt ausgerichtet, und daher ist es ein hinterhaeltiger und brutaler Kampf – und alle Aussenstehenden werden Auseinandersetzunng miteinbezogen.

Diese destruktiven Auswirkungen sind unterblieben, solange nur eine dieser Richtungen aktiv war. Dies aenderte sich symbolisch mit den Worten Descartes: “Cogito ergo sum = Ich denke, also bin ich.” Das Christentum war fortan nicht mehr die einzige kulturelle Kraft in Europa. Es ist empfehlenswert, sich mit den Gedanken des zeitgenoessischen indischen Anthropologen und Philosophen S.C. Malik zu befassen, der gleichermassen mit westlicher und oestlicher Kultur vertraut ist.

Diese europaeisch/nahoestliche Variante der Einteilung der Welt in ‘gut’ und ‘boese’, in schwarz und weiss, in Himmel und Hoelle, in Koerper und Seele, ist natuerlich nicht eine Erfindung von zeitgenoessischen Philosphen oder den genannten Religionen. Seit Plato und Aristoteles, gefolgt von den verwandten Stoikern, bestand die Tendenz, die Welt mechanistisch-dualistisch aufzufassen. Descartes (aber auch Pacioli und viele andere davor und danach) haben die wissenschaftliche Akribie als methodischen und wiederholbaren Denkprozess eingefuehrt und damit die Voraussetzung geschaffen, idealistische und auch obstruse Ideologien zum Erfolg zu fuehren. Jegliche Anschauung oder Ansicht, die sich nicht auf diese Weise bestaetigen lassen, lehnen seine Nachfolger sehr strikt und aeusserst intolerant ab - und wiederholen damit die Geschichte, zunindest die der christlichen Religion.

Diese dualistische Denkweise ist zu erfolgreich, um anderweitig ersetzt werden zu koennen. Gleichzeitig ist sie selbstmoerderisch fuer den Fortbestand des menschlichen Lebens, wie wir spaeter erlaeutern werden.

Um zu ueberleben, wird sich der Homo sapiens von ‘dualistisch’ gepraegten Ideologien (wie Sozialismus, Nationalismus und dergleichen) oder monotheistischen Religionen trennen muessen, da das damit angesprochene ‘emotionelle’ Zentrum, das Unterbewusstsein, sehr wohl mit dualistisch rationeller Intelligenz kooperieren kann, auch mit macchiavellistischer Zielsetzung, aber nicht ‘emotionell’ missbraucht und fanatisiert werden darf.

Das ist jedoch leicht der Fall, denn das Unterbewusstsein ist nicht ausgeruestet, sich gegen diese Einfluesse abzuschirmen. Es ist naiv und schlau, aber einmal infiltriert mit listiger Intelligenz und ausgeruestet mit modernen Waffen wird es zum raffinierten und moerderischen Monster, was wir im letzten Jahrhundert zur Genuege erleben mussten. Der hasserfuellte Terrorkrieg, der im Moment vonstatten geht, ist die Auseinandersetzung zwischen amerikanischem konservativen Christentum und dem Islam. Vorher war es der religioes motivierte Bruderkrieg in Irland. Oder es war der Faschismus Hitlers, der Kommunismus Stalins, der Nationalismus Japans oder kriegerische Unruhe um theokratisch gefuehrte Staaten wie Israel und Iran - es ist ohne Ende.

Wissenschaft und Religion sind keine guten Geschwister, wenn ihr Nachname Dualismus heisst.

 
Wunschtraum der Juenger Descartes, der zahllosen Philosophen, Staatsmaenner und Technokraten, die motiviert sind Erde und Weltraum zu ihren Bedingungen zu erobern.

Der wahre Umfang von Freud’s Psychoanalyse, dem von ihm geschaffenen Begriff “Eisberg”, liegt nicht nur bildlich unter Wasser. Damit meinte er, das klare Bewusstsein ist die kleine herausragende Spitze des Eisbergs. Unter der Wasserlinie befindet sich der riesige Block, vergleichbar mit dem ‘Unterbewusstsein”. Der der Aufklaerung zugeordnete Wissenschaftler und Dualist Freud wollte seine Patienten heilen, indem er sie von dem ‘pervertierten’ Teil des Unbewusstseins befreite, und in diesem Sinne kann man sagen, war er ein Kind seiner Zeit. Denn diese Ansicht kann nicht aufrecht erhalten werden; sein bleibendes Verdienst besteht jedoch darin, dass er uns ueberhaupt auf die Existenz des Unterbewusstseins aufmerksam machte.

Fruehere aber auch heutige Wissenschaftler, Religionen und andere ideologische Gruppierungen unterstuetzen diesen dualistischen Gedanken Freud’s. Eine Ansicht, die der Ethologe Frans de Waal ironisch “Furnier-Theorie” bezeichnet. Er will mit diesem bildlichen Vergleich sagen, dass die furnierte Oberflaeche eines Moebelteils die verfeinerte exklusive menschliche moralische Qualitaet darstellt, waehrend die darunter liegende, rauhe Spanplatte dem amoralischen Verhalten von Tieren entspricht.

Diese Ansicht wird direkt oder indirekt von der ueberwaeltigenden Mehrheit der Bevoelkerung sowie von der geistigen und wissenschaftlichen Elite vertreten und ist unabhaengig von religioeser oder atheistischer Einstellung. Sie waere nur dadurch zu entschuldigen, dass das Unterbewusstsein fuer fast jeden Menschen, wie das Innere des besagten Mobelstuecks, unbekannt ist. Kein Wunder, dass Religionen und Ideologien diese Tatsache fuer ihren eigenen Zweck ausnuetzen. Die geistige Fuehrerschaft solcher Richtungen mag selbst die eigenen Lehren glauben oder nicht. Es ist jedoch eine Tatsache, dass bedingungslos Ueberzeugungsmassnahmen und moderne public relation Methoden eingesetzt wird, um sich durchzusetzen und verwendet mit anderen Worten ‘dualistische’ Intelligenz um das ‘emotionale Zentrum’ gefuegig zu machen.

Wir rational-intelligente Wesen mit einem sozial-oberflaechlich orientierten Bewusstsein, denn nichts anderes ist das uns bekannte und diskutierte Erdendasein, haben kaum die Grenze zur unbekannten Untwerwelt ueberschritten, das Grizzly-Baeren Reich der Tiefenpsychologen. C.G. Jung machte das deutlich durch seine psychiatrischen Arbeiten, erforschte Stammeskulturen und benannte erstmals das archaisch kollektive Unterbewusstsein, dass gewaltige psychisch evolutionaere Sediment unserer eigenen Steinzeit- Vergangenheit.

Die massgebenden Bausteine unserer Existenz finden wir jedoch in tieferen Schichten unserer evolutionaeren Entwicklung, und das ist das Reich der biologischen Zellen. Die biologisch - evolutionaeren Voraussetzungen fuer das Ueberleben, die Umweltsbedingungen fuer unsere Ahnen, den bereits mit rudimentaeren Organismus ausgestatteten Eukaryot- Einzelzellen, sind erst in den letzten Jahrzehnten aktiv erforscht und sind fuer die Zukunft ein vielversprechendes Feld fuer ungeahnte und sensationelle Ergebnisse.

Diese reichhaltige mit Blick auf die historische, physische und psychologische Entwicklung und die fuer das wachsende Bewusstsein - verfuegbare Information ist unerlaesslich fuer unsere Persoenliche Humanethologie. Die Erforschung der DNA und RNA Sequenzen, die den genetische Code enthalten, sind vielversprechend aber auch riskant. Positiv ist, dass wir in der Lage sind, uns kuenftig mit den Gegebenheiten unserer genetischen Steuerung besser vertraut machen koennen.

Gerade in diesen ersten Monaten des Jahres 2008 werden wir Zeugen der Entzifferung des kompletten genetischen Codes einfacherer Lebensformen, und daher wird das Gleiche fuer den Menschen auch moeglich sein. Der Mensch verfuegt jedoch ueber 3.3 Milliarden DNA- Buchstaben in seinem Genom, und die detaillierte Aufzeichnung ihrer Funktionen und Attribute ist entsprechend eine Mammutaufgabe.

Wir waeren jedenfalls dann in der Lage, das komplette genetische Programm zu verstehen, das von lebenden Zellen in Proteine uebersetzt wird ( Amino Acid Sequenzen).

Einige genetisch gesteuerte Zellen moegen Krankheiten wie Krebs oder Erbschaeden ausloesen, und dieses findet die besondere Beachtung von Forschern. Es ist jedoch riskant, die genetische Grundlage zu manipulieren, da Einheiten des genetischen Code auch andere Funktionen ausfuehren, und das alleine koennte neue schwerwiegende Probleme ausloesen. Die in der biologischen Zellstruktur die Fuehrung ausuebenden Stamm-Zellen sind nur schwer zu eliminieren und passen sich auch als schaedigende Fremdzellen voll in die individuelle Koerperstruktur ein. Damit werden sie ‘akzeptiert’ innerhalb der Zellorganisation und koennen ungehindert ihre schaedigende Funktion erfuellen. In der Oeffentlichkeit erleben wir die positive Reaktion, dass alle menschlichen Plagen nunmehr ausgeloescht werden koennen, auf der anderen Seite hoeren wir den Aufschrei der Gegner, dass das menschliche Fundament zerstoert werden koennte.

Wir sollten nicht in Panik greaten, sondern gewahr werden, dass es nicht zwangslaeufig eintreten muss, sofern die Voraussetzungen hierfuer entsprechend beachtet werden. Tendenzen moegen vorhanden sein, aber das ist es bereits. Wir koennen die Forschung nicht aufhalten, und der Versuch, sie gesetzlich zu stoppen, ist lachhaft gering – ein Blick ins Geschichtsbuch beweist die Vergeblichkeit solchen Bemuehens.

Wir sollten uns stattdessen fragen, warum genetische Kodierungen Stammzellen beeinflussen Krankheiten auszuloesen? Warum passiert so etwas heute und fruehen nur selten? Welche weiteren diesbezueglichen Funktionen werden von ihnen wahrgenommen? Was verwirrt DNA-Buchstaben in Zellen eindringende Viren heutzutage, eher als in frueheren Zeiten diese aufzunehmen und nicht abzuwehren?

Leider muessen wir feststellen, dass die Strahlen der Weisheit sich hinter Wolken verstecken und die triumphierenden Wissenschaftler und Futurologen sich bereits heute sich damit bruesten, nunmehr ein fuer alle Mal Krankheiten und Erbschaeden ausrotten zu koennen.

Wir sollten es doch nun allmaehlich wissen: dies wird ganz bestimmt nicht der Fall sein – die Probleme werden nur immer komplizierter.

 
Marshall Nirenberg and Heinrich Matthaei
 

Das Poly-U experiment erforderte ein zell-freies System, und dieses wurde ermoeglicht durch Zerstoeren der Zellwaende und das Ablassen des Inhaltes. Das Material in der Zelle ist Cytoplasma, oder Saft, und das ist in der Lage Protein zu synthetisieren, sofern das korrekte RNA hinzugefuegt ist und damit ueberhaupt ermoeglicht das gesamte Experiment unter Kontrolle zu halten. Nirenberg und Matthaei entschieden sich fuer Zellen von E.Coli Bakterien, zerstiessen sie in einem Kuechenstoessel und Moerser um das Cytoplasma von den Zellen freizusetzen. Das Experiment war ausgelegt fuer 20 Reagenzroehrchen, 19 davon waren ‘kalt’ und eines war radioaktiv geladen. Das ‘heisse’ Amino Acid wurde jedesmal bei einem Experiment gewechselt. Am Samstag, den 27.Mai 1961, um drei Uhr morgens, verband Matthaei das synthetische RNA von reinem Uracil (auch Poly-U genannt) mit Zellsaft, entnommen von E-Coli Baketerien, und fuellte es in jedes einzelne Reagenzroehrchen. Nach einer Stunde zeigten die Reagenzroehrchen einen normalen Spiegel von 70 Zaehlungen, jedoch das heisse Reagenzroehrchen zaehlte 38.000 per Milligramm Protein. Das Experiment verdeutlichte, dass eine Kette sich wiederholender Uracil Bestandteile eine Proteinkette bestehend aus einem sich wiederholenden Amino Acid hervorbringt, naemlich Phenyalanine. Der Code konnte gebrochen werden!


Sicherlich gibt es keine ‘hinterhaeltigen’ Elemente im Genetischen Code, die nichts anderes zu tun haben als Krankheiten zu verbreiten. Natuerliche evolutionaere Selection haette solche zerstoererischen Gene laengst ausgerottet, lange bevor Leben die jetzige Stufe erreicht haette.

Sollten wir uns nicht bemuehen, Tendenzen zu unseren Gunsten zu stabilisieren anstelle die sehr sensitive genetische Informationsgrundlage und Stammzellen, von denen wir nocht nicht viel verstehen, mit groben Eingriffen zu manipulieren? Wir sollten die Forschung vorantreiben. Wir sollten aber auch zu tieferen Einsichten ueber das Leben gelangen.

Hiermit beruehren wir wieder das Prinzip, wie wir dem Leben begegnen sollten. Durch Ausloeschen oder Manipulieren eines Teils des Ganzen laden wir andere Teile ein, den leergwordenen Platz einzunehmen, vielleicht mittels Mutation, aber als Folge werden wir mit bis dato unbekannten, zum Beispiel tueckischen neuen Krankheiten, von den wir bisher noch nicht traeumten, konfrontiert.

Dies bezieht sich nicht nur auf biologisches Zelleben, aber ist das Prinzip nicht das Gleiche?

Pest und Tuberkulose gehoeren im wesentlichen der Vergangenheit an, aber alle Formen von Krebs, HIV, Diabetes, Kreislauf- und Herzproblemen, Dermatitis, Asthma werden zur grossen Menschheitsplage. Neurologische und psychopathische Krankheiten erhoehen sich jaehrlich um 20% und mehr. Was ist falsch mit unserem Lebensstil? Sind Nahrungsqualitaet, koerperliche Fitness oder medizinische Behandlung die Ausloeser?

Eines ist zumindest klar: die offizielle medizinische Ausbildung und spaetere praktische Anwendung ist noch ganz und gar auf die “Aufklaerungs” –Philosphie aufgebaut. Da wird ‘mechanistisch’ geschnitten, transplanket und gesaegt, Millionen von Tabletten werden die Kehle hinuntergeschwemmt, alles blind und auf Verdacht; da wird von morgens bis abend geschont, schlecht und einseitig ernaehrt mit der Folge, dass der ungenuegende Stoffwechsel den gesamten Zellhaushalt degeneriert. Das wahre Problem ist, dass diese Philosophie dazu neigt, sich nicht der “Krankheit” (Krankheit ist der sichtbare Wille leben zu wollen) anzupassen, sondern die Krankeit soll sich den medizinischen Massnahmen anpassen. Leider ist das nicht der Fall.

Der Gesunde wird krank und ein ganzes Leben abhaengig gemacht von einer Behandlungsphilosophie, die mit der Arbeit von modernen Autowerkstaetten zu vergleichen ist. Es sieht schick aus, aber es ist eine unbeholfene und gefaehrliche Mentalitaet, denn Leben ist keine mechanische Automobilfunktion. Nehmen Sie einen tiefen Atemzug: Wir sollten unsere tiefe Bewunderung ausdruecken fuer die gigantische Aufgabe, die 100 Billiarden (in Zahlen: 100.000.000.000.000) individuellen Zellen zu koordinieren and zu managen, aus denen der menschliche Koerper besteht. Das ist eine fuer uns unfassbare organisatorische Leistung.

Hierueber koennen wir nur erstaunt sein und versuchen, unbeeinflusst von den unfassbaren Groessenordnungen, das Prinzip zu verstehen. Es ist ein Fachgebiet fuer sich selbst, die Strukturen und Organisation von solch einem riesigen Mikrokosmos zu erforschen, der sich in einer einzigen Person konzentriert. Es waere daher aufschlussreich fuer die Menschheit zu verstehen, wie eine zentrale Koordination des menschlichen Zusammenlebens aussehen koennte. Alle Management- und Regierungsaufgaben der Welt verblassen bei diesen Groessenordnungen zu einem Nichts.

Es kommt einem Wunder nahe, dass eine solche unvorstellbare Menge kleinster und kurzlebiger Lebewesen, wie es die Zellen sind, ueber Generationen koordiniert werden koennen. Fuer den Menschen sind das immerhin 70 – 100 Lebensjahre.

In diesem Zusammenhang erwaehnen wir den kalifornischen Riesenbaum Sequoiadendendron, der in seinem Habitat bis zu 100 Meter hoch waechst bei einem Durchmesser bis zu 20 Meter und mehr und 3- 4000 Jahre alt wird. Die Zahl der Zellen erhoeht sich um einige Nullen. Wir koennen zugestehen, wenn wir erreichbares Alter, Groesse und Volumen als Masstab setzen, dass der Sequoiadendron die erfolgreichste aller Lebensformen wurde.

Lassen Sie uns einen spekulativen Blick auf die Situation vor und nach dem Tod werfen. 100 Billiarden Zellen bilden in ungezaehlten Generationen fuer viele Jahre eine relativ fest organisierte Einheit. Stoerenfriede sind Krankheiten, physische und geistige Behinderungen, genetisch-erblich beeinflusste Mutationen sowie unzureichende Energiezufuhr (Hunger und Durst) oder Umweltbedingungen. Das heisst, das Management muss fuer die Gesamteinheit Loesungen finden, um Herr der Lage zu bleiben. Im Falle genetischer Erbbeeinflussungen wird es nicht willens oder faehig sein, sich gegen stoerende Einfluesse zu wehren oder es kann sich aeusseren Gegebenheiten schwerlich anpassen, moeglicherweise aus begrenzten zeitlichen und physischen Beanspruchungen oder aus einer ausgeweiteten Ueberspezialisierung.

Moegliche viren- und bakterienbedingte Krankheiten sind verursacht durch eindringende Fremdkoerper werden taeglich ohne unser bewusstes Wissen direkt von der Zentraleinheit unserer Zell-Regierung neutralisiert. Physische Beduerfnisse wie Nahrungsaufnahme, Reproduktionsinstinkte, metabolische Reinigungsmassnahmen oder Schutz vor Klima-Extremen finden bewusste oder instinktive Loesungen initiiert durch Zell- Sensoren.

Diese Zell- Generationen selbst sind ueber Jahre hinweg auch einem biologischen Lebensprozess unterworfen, den wir als Hayflick Limit bezeichnen, einen Motivations-Code, der nach ungefaehr 52 Zellerneurungen diesen Prozess verlangsamt und beendet.

Das koennen wir vergleichen mit einer ‘Zentralregierung’, die die Kontrolle ueber Teile ihres Reiches abgeben muss oder nicht in der Lage ist, ihre Autoritaet durchzusetzen. Desintegration setzt ein. Sobald die noetige Zentralversorgung und Koordination stockt, unterbleiben metabolische Reinigungsmassnahmen, und einzelne Zellverbaende sondern sich ab und sind weniger geneigt, Eindringlinge abzuwehren. Freiwerdende Zelleinheiten revoltieren, bis die Zentralregierung abdankt. Dies alles geschieht nicht gleichmaessig; es ist abhaengig von aeusseren unterschiedlichen zyklischen Einfluessen und deren individueller Auswertung. Dieses Thema behandeln wir im naechsten Kapitel. Das ist das Ende unseres als individuell empfundenen Lebens. Es kann nicht genug betont werden: das zentrale ICH hat es nie gegeben, es ist eine Maer.

Was wir als ICH verstehen, ist eine individuelle und wechselhafte Ballung von elementalen und temperamentalen Einfluessen, die durch die physikalischen, schwerkraftmaessigen und biochemischen Voraussetzungen der Konditionen auf der Erde als Teil unseres Planetensystems die Kraft und Gestalt gewinnen, ein schattenhaftes Profil anzunehmen. Wir wissen, dass es uns manchmal am Abend erscheint nicht dieselbe Person zu sein, die wir am Morgen waren oder wir fuehlen, nicht mehr die gleiche Person zu sein, die wir vor zwanzig Jahren waren.

Wenn das Ende unseres individuellen Lebens eingelaeutet wird, werden notwendigerweise nicht alle Teile dieser Organisation sofort davon betroffen und existieren fuer eine kuerzere Zeit weiter, wie wir wissen. In veraenderter Form moegen sie spirituell noch lange weiterexistieren und Einfluss ausueben. Sicher ist auf jeden Fall, dass Leben auch in einer bewusstseinslosen Form weiterexistiert, zum Beispiel in einem koma-vergleichbaren Zustand.

Um einen Vergleich zu ziehen mit dem langlebigen roemischen Reich: Der letzte Kaiser Romulus Augustulus dankte im Jahr 476 a.D ab und wurde nicht mehr ersetzt. Das Westroemische Reich wurde von Germanenstaemmen ueberrannt, wie auch schon vorher. Trotz allem bestand die Struktur des Roemischen Reiches noch viele hundert Jahre. Das trifft noch zu bis in dieses Jahrhundert. Es gibt den roemischen Geist, die roemische Tradition, das roemische Erbe – aber es gibt keinen Roemischen Kaiser seit 1500 Jahren.

Diese Beispiele moegen als Erklaerung dienen, warum Parapsychologen wissen, dass Kontakte zwischen Verstorbenen und deren Familie oder Freunden bestehen. Viele haben es erlebt, dass Verstorbene, mit denen sie eine engere Beziehung hatten, deutliche nachweisbare Zeichen sendeten, entweder sofort oder einige Tage spaeter, sogar Jahre spaeter.

Dies bezieht Tiere ein, sofern die Person fuer dieses individuelle Tier die Bezugsperson darstellt. Diese Zeichen werden auf immateriellen Wellen gesendet, auf keinen Fall durch Materie oder koerperhafte Gegenstaende, aber sie sind real. Der Charakter dieser Zeichen ist meistens von ‘unterbewusster’ Qualitaet, aber die Ueberetragung kann durchaus - zum Beispiel - elektronisch erfolgen.

Diese Kontakte wurden weniger nach einigen Tagen, nach Jahren oder nach Generationen, und wir koennen nur vermuten, dass das ehemals und individuelle ‘vereinigte Unterbewusstsein’ desintegrierte und daher an Kraft verlor.

Die Intensitaet der vergangenen Kontakte mit den noch lebenden Personen ist entscheidend, weniger, ob freundlich, feindlich oder der Verwandschaftsgrad. Es scheint deutlich zu sein, dass solche Kontakte eher vom Unterbewusstsein angenommen oder gesendet werden, waehrend das sozial verhaertete Bewusstsein dazu nicht in der Lage ist.

Daher wird uns garnicht bewusst, dass wir von Einfluessen dieser Art taeglich bombardiert werden, und wir nennen es Zufall, Glueck oder Unglueck, Schicksal und Eingebung.

Die von Carl Gustav Jung kreierte Idee der Synchronizitaet von Vorgaengen, scheinbar abgestimmten Telephonanrufen und/oder unverhofften Begegnungen sind Teil dieser Beobachtung.

Die Wurzeln unserer geistigen und physischen Existenz, die Summe unserer Vitalitaet und die Motivation, trotz aller Stoerungen und Behinderungen existieren und leben zu wollen wird von einer Vielzahl von Zellen gespeist und nicht von einem zentral postierten Ego. Dieses unbewusste Wissen ist vorhanden, aber es liegt hinter einem Vorhang und ist Teil unserer Vorstellung von uebernatuerlichen Maechten, von Gott und Goettern oder von wissenschaftlichen (gott-ersetzenden) Normen, die wir nicht voll erfasst haben.

Wir haben keinen Zugang und sind hilflos draussen vor der Tuer gelassen und koennen nur warten und hoffen, dass es uns auch morgen und uebermorgen noch gut geht und dass wir nicht boese ueberrascht werden. Dieses unbewusste Wissen ist in unserem Charakter zentriert; um klarzustellen, Charakter ist weit entfernt von jeglichem Ego-Ausdruck, ist kein Ersatz-Ich, sondern manifestiert sich durch Ethos. Ethos jedoch ist nicht persoenlichkeitsbezogen. Ethos repraesentiert die Seele oder den Geist eines jeglichen Lebewesens. Im Angelsaechsischen ist es der ‘spirit’.

Die Einfuehrung des “Konzeptions Charts” und des “Persoenliche Ethogramms” machen es moeglich, ein ganzheitliches Bild unserer geheimnisvollen Persoenlichkeit zu entwerfen. Wir zeigen den Grund fuer die Unterschiedlichkeit sinnlicher Wahrnehmung und fuer koerperliche Empfindlichkeiten und sind nunmehr in der Lage, diese Dinge bereits in einem Fruehstadium zu erkennen.

Ploetzlich haben wir nicht nur 20% unserer Persoenlichkeit in unserem Blickfeld, denn das ist ungenuegend, um ein Leben aktiv zu steuern. Durch die Persoenliche Humanethologie sind wir befaehigt, 80% der Persoenlichkeit zu erfassen, und das ist eine gute Basis, um den Anforderungen des Lebens aktiv zu begegnen.

Die angegebenen Prozente sind keine gemessenen Werte. Sie stellen die Mittelwerte der Gewichtung verschiedener Persoenlichkeitsebenen dar und sollten auch in dieser Form locker gesehen werden.

Persoenliche Humanethologie umfasst das Wissen von Ethololgie, Psychologie, Astronomie, Astrologie, Palaeontologie, Semiotik, Anthropolgie, Zellbiologie, Philosphie, Sozial- und Medizinwisenschaften, Theologie und Homeopathie.

Man koennte den Vergleich waehlen mit einem ‘ethologischen’ Persoenlichkeitsbild. Der statische Teil, das “Konzeptions Chart” bezieht sich auf die praezise Zeit der Empfaengnis und veranschaulicht die Entstehung der Zellteilung, verwendet astrologische Erfahrungen, jedoch mit erheblich geaenderter Terminologie und mit Prioritaeten, die dem sich entwickelnden Unterbewusstsein angepasst sind.

Den zweiten Teil stellt das Persoenliche Ethogramm dar. Es ist Grundlage fuer die dynamische Entwicklung, die staendig evolvierende Entwicklung der Persoenlichkeit.

Auf seinem 3.8 Milliarden Jahre langem Weg bis zu diesem Jahrhundert hat das geheimnisvolle Leben auf wundervolle Weise Erfahrungen gesammelt, hat Tiefen und Hoehen erlebt, musste immer wieder mutieren, um zu ueberleben, kam dem Aussterben nahe und fand immer wieder Wege, dieser Endgueltigkeit auszuweichen, fand am Ende auch die mysterioese helfende Hand des Schicksals, um zu ueberleben und empfing letztendlich den Lohn fuer die immerwaehrende Bereitschaft, standhaft aufzustehen fuer die Prinzipien des “Ethos’ – das antike griechische Wort fuer den Ausdruck des ‘Charakters’.

Schauen Sie in den Spiegel, und hinter dem Fotogesicht sehen Sie das innere Gesicht: Es ist wach, so naiv und alt: aehnlich alt wie die Planeten, die unser Sonnensystem umkreisen.

Ueberrascht? –

Sie fuehlen den Respekt fuer das Mysterium des Lebens, fuer das Alter Ihres eigenen Lebens.

Dieser Spiegel zeigt jedoch mehr, und das ist das Wo und das Warum unserer kurzsichtigen menschlichen Wahrnehmung und der koerperlichen Begrenzungen, die nichts anderes verlangen als Respekt und Ruecksicht; nach so vielen Jahren Leben sind die Narben erheblich.

Institutionen, gesellschaftliche Erfordernisse des Zusammenlebens und Regierungen unterstuetzen einen Sozial Code, der unser inneres ‘Ethos’ abwuergt bis zum seelischen oder physischen Kollaps, von Psychopathie zu Krebs, von Dementia zu Infarkt. Es hat schon seinen Grund, warum die groesste Industrie in der Welt, die sozial-medizinische Industrie, dermassen gedeiht und waechst wie ein wuchernder Pilz – so krank sind Menschen heutzutage.


 

Der Inhalt beider Bilder datiert 3 -4 Milliarden Jahre zurueck. Der Ueberlebenskampf einer einzelnen Zelle, die von einem Virus attackiert wird, ist so wichtig fuer diese Zelle wie fuer uns unser persoenliches menschliches Ueberleben; sich eine Grippe einzufangen, ist ein schwacher Auslaeufer dieses Dramas – fuer die ueberlebenden Zellen. In den Spiegel zu schauen und gewahr werden, wie alt bereits unser inneres Gesicht ist – unser Unterbewusstsein - , denn es hat ein aehnliches Alter wie die Planeten in unserem Sonnensystem. Wir sind wirklich nicht gerade jung!