Aufbruch des Lebens

Eines der der ewig bestehenden Naturgesetze unorganischer Materie und organischen Lebens ist, dass jegliche Weiterentwicklung auf dem Fundament der Vergangenheit aufbaut. Als ob wir einen Turm bauen: jede Schicht Bausteine wird auf eine vorhergehende Schicht Steine gelegt. Solche Umweltsaenderungen moegen dazu tendieren die vorgegebenen Grundlagen den notwendig gewordenen Veraenderungen anpassen zu wollen: wenn das Fundament dem nicht entspricht ist diese, sagen wir einmal, durchaus folgerichtige Aenderung nicht durchzusetzen. Dieser Zweig organischer Evolution ist in Gefahr nicht zu ueberleben. Solche kontiniuierlich sich veraendernden Umweltsbedingungen und die damit verbundenen Anpassungen an die vorhergehende Architektur sind nicht fuer ewig miteinander in Balance zu halten und auch Grund unserer Endlichkeit, als Individuen oder als Spezie.

Eines Tages Tages bricht das zunehmend komplizierte Bauwerk zusammen – unter Einfluss geologischer oder klimatischer Aenderungen. Das ist das eigentliche Problem des organischen Lebens hervorgerufen durch Umweltsaenderungen seit es seine unabhaengige Existenz begruendete. Die Herausforderung moralisch gepraegten Lebens ist es sich dem Ethos der die Umwelt beeinflussenden ausstrahlenden Energien anpassen zu koennen. Das jedoch erscheint wie Quadratur des Kreises - . Wir sprechen in dieser Zeit viel ueber den Schutz unseres blauen Planeten; das ist durchaus richtig aber gleichzeitig aus praktischen Gruenden schwer zu erreichen. Wenn wir bereits mehr innere Einsicht gewonnen haetten, koennten wir das Problem dort anpacken, wovon es herruehrt: Menschen sollten sich den veraenderten Bedingungen anpassen koennen, wie sie es seit praehistorischer Zeit praktizierten. Stattdsessen besteht die Neigung die veraenderten Bedingungen an menschlichem Niveau anpassen zu wollen. Das Erstere waere eine echte Investition in die Zukunft: Es waere ein erster Schritt zur Unsterblichkeit, aber das ist illusionaer. Darum wird ein Multizeller jetzt und in Zukunft sterblich bleiben und die geklonte Zelle ist es nicht.

Wir koennen nicht die Basis unserer Existenz, die Vergangenheit, aendern; wir koennen uns jedoch bemuehen die Zukunft zu beeinflussen. Ironischweise koennen wir unsere Vergangenheit wieder hervorrufen, aber wir koennen nicht unsere Zukunft vorhersehen.Unsere Vergangenheit ist in unserem genetischen Kode eingestempelt und in dieser jetzigen Zeitspanne machen viele Wissenschaften atemberaubende Fortschritte unseren genetischen Kode zu identifizieren und lesen zu koennen.
Wir wissen von medizinisch-gynaekologischer Forschung genauso wie von sehr alltaeglichen Beobachtungen, dass mit der Befruchtung des weiblichen Ovums unsere evolutionaere Entwicklung noch einmal im Schnellverfahren nachvollzogen wird. Wir beginnen unser embryonales Leben als Anhaeufung von Zellen, amphibische Organismen, erleben noch einmal die ersten Stadien landbewohnender Kreaturen, gelangen zu dem Saeugetierstadium und enden eigentlich bei den Primaten. Diese alles spielt sich in den 8 -9 Monaten Schwangerschaft ab und representiert die Entwicklung der letzten eine Milliarde Jahre.

Solche Zahlen sind schwer vorstellbar. Wenn wir Minuten als Zeiteinheiten waehlen, koennen wir feststellen, dass eine Minute Schwangerschaft gemittelt 2500 Jahre historischer Entwicklung widerspiegelt. Es ist ein sehr schnell ablaufender Film, der die aelteren Zeitabstaende erheblich kuerzer widerspiegelt.

Diese Zahlen sind aus zwei Gruenden aufgefuehrt: der erste Grund ist es den Schnellablauf der Zeit fuer uns vorstellnbar zu ermessen und zweitens, dass Zeit keine Konstante ist und sich zudem in Parallelablaeufen widerspiegelt. Darauf kommen wir in “Humanethologie: Parallelitaet zeitbedingter Dimensionen” zurueck. Dieses zeitliche Schnellverfahren beginnt mit der sexuell veranlassten Konzeption als Vereinigung zweier biologischer einzelner Eukaryote Zellen zur Entwicklung biologischen Multizellorganismen.

Biologisches Leben von Einzelzellen ist viel aelter. Nach heutiger wissenschaftlicher Einschaetzung muss das Zellalter mit ungefaehr 4 Milliarden angesetzt werden, aber auch diese Zahl ist wahrscheinlich noch korrekturbeduerftig, da das fast frueheste Alter geologischer Sedimente einfach nicht mehr Information hergeben kann und ungeschuetzte mikroskopisch kleine biologische Zellorganismen schwer auszumachen sind. Die Erde war zu diesem Zeitpunkt nur 3 - 500 Millionen Jahre alt und eine feurige Anballung von Materie und bestimmt kein geeigneter Platz etwas so Kompliziertes zu kreieren, wie es doch eine biologische Zelle ist. Man kann einfach nicht darueber hinwegkommen, abzulehnen, dass die biologische Zelle soviel juenger ist als der Weltraum nach dem Big Bang und das waeren 13.82 Milliarden Jahre. Zumindest erscheint es, dass einige von den uralten Praegungen schon lange vorhanden waren, bevor unser Solarsystem kreiiert wurde.

Mit dieser Forschung ist es moeglich, aehnlich wie bei einer Schwangerschaft, im Eilverfahren noch einmal die Entwicklung der biologischen Einzelelle, von dem “Erwachen” einer Pre-Zelle, die sich zur Eukaryotezelle entwickelt, bis zur sexuellen und aggressiven Empfaengnis des multizellularen Lebens, zu verfolgen. Der Bericht enthaelt, was die Zelle registriert hat und was zu dechiffrieren ist, aber es ist wahrhaftig ein atemberaubender Gang in eine sehr tiefe Hoehle der Vergangenheit.

Wie ist es moeglich den genauen Zeitpunk der Empfaengnis festzustellen – genau bis auf die Stunde und die Minute -, denn hiermit beginnt eigentlich alles und gleichzeitig ist eine solche Praezisionvon Zeitangaben Voraussetzung den praehistorischen Kode errechnen zu koennen.

Das beginnt mit dem Kapitel “Humanethologie: Differenzen des Koerpergewichts”, das die Verbindung zwischen Konzeption und Koerpergewicht mit Bezug auf das weibliche Ovum erlaeutert. Wenn einmal dieses Ergebnis herausgearbeitet ist liegt eine ungefaehre Idee ueber die Konzeptionszeit vor, die zwischen 1 – 2 Tagen varieren kann.

Um Minute und Stunde des konzeptualen Ablaufs zu bestimmen, muessen bestimmte Urpraegungen der Testperson festgestellt werden. Diese grundlegenden Urpraegungen sind im Dunst des Alltaeglichen nicht leicht auszumachen. Daher beantwortet die Testperson taeglich 12 festgelegte charakterliche und mentale Testfragen fuer einen Zeitraum von einigen Jahren.

Ebenfalls sind Herzschlag, systolischer und diastolischer Blutdruck, Farbbempfindlichkeit und Koerpertemperatur aussagekraeftige Medien.Weitere schwankende koerperlich messbare Werte waeren nuetzlich, aber dafuer sind kompliziertere medizinische Apparaturen notwendig und solche Messungen muessten aerztlich ueberwacht werden.

Wenn eine genuegende Quantitaet von registrierten Werten vorliegt, werden diese Zahlenwerte addiert und danach dividiert mit der Zahl der Registrationen um einen Durchschnitt zu ermitteln. Als Zeittafel fuer Registrationen werden sidereal Zeitwerte angesetzt und keine ueblichen synodischen Erdzeiten. Wenn die hier vorgestellte Theorie einmal offiziell akzeptiert ist, und das wird sicherlich in Zukunft der Fall sein, werden solche Messungen in Qualitaet und Aussagekraft noch vertieft und verbessert werden koennen.

Diese Diagramm zeigt die gemittelten und unterschiedlichen Werte eines systolischen Blutdrucks. Die Daten sind ueber sechs Jahre taeglich gemessen, enthalten ca. 16.000 Registrationen, und stellen den gemittelten Wert des systolischen Blutdrucks ueber ein ganzes Jahr dar. Auf der linken Seite sehen wir die Messeinheiten von 140 -154 mmHg; auf der Unterseite sehen wir in senkrechter Formation die zwoelf Zodiakzeichen, weil wir in ‚sidereal‘ Werten die jaehrlichen Zeiteinheiten messen. Das bedeutet das Jahr hat 360 Tage und nicht 365. Die Anwendung synodischer oder erdlicher Zeiten wuede die Werte korrumpieren. Alle senkrechten gestrichelten Linien stellen drei Tage eines siderealen Jahres dar.

Dieses Diagramm ist stabil, d.h. ploetzliche gesellschaftlich oder gesundheitlich bedingte temporaere Abweichungen wuerden durch die Menge der Registrationen absorbiert werden und wuerden daher kaum oder nur geringfuegig die Kurven des Diagramms beeinflussen.

Als erste Beobachtung faellt auf, dass die Kurven erheblichen Hoehen und Tiefen aufweisen. Der Lebenstil der Testperson hat waehrend dieser sechs Jahre kaum Aenderungen erfahren und nichts beantwortet die Frage, wie es moeglich ist, dass sich solche ungewoehnlichen jedoch gemittelten und stabilen Werte im Laufe der Jahre herausgebildet haben. Die Antwort: Hoehen und Tiefen sind genetische Erbmasse aus der Fruehzeit der Zellentwicklung und erinnern uns, dass fruehere kritsche Perioden der Zelle und Vorlaeufer des spaeter entwickelten Blutdrucks genetisch gespeichert wurden. Diese und andere Messungen fuehren uns zurueck zur Entstehung der Urpraegungen. Um damit arbeiten zu koennen, muessen wir Parallelismus der Zeiten in Betracht nehmen (Quantentheorie) genauso so wie fuer die andere Messungen. Die absoluten Werte zum Beispiel des systolischen Blutdrucks werden von unserem Alters- und Gesundheitszustand beeeinflusst, aber die Kurven selbst sind genetisches Erbgut. Daher sind nicht die absoluten Werte wichtig sondern die Kurven.

Dieses Diagramm beweist anschaulich, dass der Mythos der Langzeitheilung durch Medizin genau das Gegenteil bewirkt: Die Langzeitwirkung fuer Gesundheit kann zu irreparablen Schaden fuehren. Auf der rechten Seite des Diagramms sehen wir eine steile Kurve. Zuerst koennte man sich fragen, woher eine so steile Kurve ueber viele Jahre in der Zeit vom 20. Januar bis zum 5. Februar herruehrt? Dazu kommt noch, dass einzelne Messungen bis ueber 180 mmHg reichen koennen – die gezeigte Kurve ist schliesslich nur ein Durchschnittswert. In einer solchen Periode wird die Testperson sich krank fuehlen und wird den Doktor aufsuchen. Er misst den Blutdruck erneut und warnt vor Schlaganfall und verschreibt eiligst Beta Blocker Tabletten fuer regelmaessige taegliche Einnahme. Die Dosierung bewertet er anhand des gemessenen Blutdruckes. Ein – zwei Wochen spaeter ist der systolische Blutdruck wieder fast oder voll normalisiert. Der Patient ist beeindruckt und denkt, die Beta Blocker waren positiv und wirksam. Er weiss nicht, dass die Pillen fuer den neuen Zustand weit ueberdosiert sind, denn der Blutdruck waere automatisch so oder so gefallen. Mit der regelmaessigen Einnahme wird er mit Sicherheit sein Abwehrsystem stillegen, die Pillen uebernehmen die Arbeit der Regulierung des Blutdrucks, und degeneriert die gesamte Widerstandskraft des Koerpers. Nach einer weiteren Zeit erwartet der Koerper die taegliche Pille, andernfalls schnellt der Blutdruck hoch. Nebenwirkungen treten ein, die andere Medikament noetig machen usw. Der Patient wird jetzt ein staendiger Besucher der Praxis und bleibt es fuer den Rest seines invaliden Lebens. Er mag in einer ruhigen Stunde darueber nachdenken, dass seine Mutter und sein Vater neunzig und mehr Jahre alt wurden, eigentlich gesund waren abgesehen von typischen Alterserscheinungen und er ist gesundheitlich lebensgefaehrlich angeschlagen mit 75. Dieser Teil ist in medizinischen Statistiken immer ausgespart.

Kann der Doktor verantwortlich gemacht werden fuer die schwindende Gesundheit? Zuerst bei Auftreten des hohen Blutdruckes hat er effizient geholfen, vielleicht das Leben des Patienten gerettet, aber die Langzeitschwaechung der Gesundheit ist auch die Folge seines Rates. Es hilft wenig festzustellen, der Doktor folge den Richtlinien seiner Ausbildung und des medizinischen Berufsstandes. Es ist leider eine Tatsache, dass seine Ausbildung darauf hinauslief, Menschen als mechanische Apparaturen zu sehen. Daher besteht ein immer hoeheres Defizit an bereits ueberarbeiteten Aerzten, denn die Nachfrage nach aerztlicher Behandlung ist stetig hoeher als die bereits staendig steigende Zahl von Aerzten. Die Gesellschaft neigt dazu die Medizinprofession zu beschuldigen wegen Fahr- oder Nachlaessigkeiten. Wir neigen in unserer gesundheitlich immer abhaengigeren Gesellschaft dazu, zu vergessen, dass jede einzelne Person verantwortlich ist fuer ihr Wohlbefinden. Wenn kurzsichtiges Denken langfristig negative Gesundheitsfolgen hat, der Einzelne sei daran erinnert, dass er selbst die Verantwortung traegt, was mit ihm geschieht. Und er ist gehalten die Folgen dieser negativen Langzeitwirkung selbst zu ueberdenken. Dies sei ausdruecklich festgestellt entgegen dem Trend in unserer Gesellschaft den Staat oder andere Stellen verantwortlich zu machen. Es ist die vergiftete Kompensationskultur, die eine generelle Degeneration beguenstigt.

Es waren viele konzentrierte Jahre noetig begleitet von vielen fehlgegangenen Versuchen um diesen Weg zu finden. Das Resultat ist ein Produkt, das in der akademischen Welt kaum haette entwickelt werden koennen. Es ist zu weit entfernt von deterministisch und anlytisch angelegter Routine kartesianisch gepraegter Wissenschaften. Auch fuer die Testperson schliesst das eine vertiefende Entwicklung mit ein, denn 6 -12 Jahre jeden Tag die gleichen Fragen zu beantworten fuehrt zu einer vertieften Innensicht zu einer verbesserten Interpretation unserer Umgebung und der eigenen Situation.

Wir koennen dies wiederfinden in den geologischen Schichten der Erde. Unsere organische, mentale und physiologische Lebensgrundlage ist strukturiert wie geologische Sedimente und wir sind faehig diese uralte Information freizulegen. Aber aehnlich wie wir Geologie verstehen lernen koennen, so koennen wir unsere taeglichen Reaktionen lernen zu dechiffrieren, die taeglichen Ereignisse von mehr oder weniger wichtiger Bedeutung. Wir wollen die Konturen dieser verborgenen Schaetze in den Sedimenten freilegen und dabei geduldig mit taeglichen Analysen stabile Resultate erarbeiten. Wie der Archaeologe mit feinem Haemmern und Meisseln sein Objekt bearbeitet, geduldig den losen Sand beiseite blaest bis zu dem Moment, wenn die Augen gewahr werden wie Formation und Struktur des Fundes geformt wurden.

Das folgende Beispiel ist die Interpretation einer erfolgten Urpraegung, moeglicherweise eine der aeltesten in unserem Genom. Das Bild erzaehlt von Schlaf – nicht Schlaf, den wir als Wiedergewinnung der taeglichen Erschoepfung ansehen, sondern Schlaf als bewegungsloses Equilibrium, als Nirvana, als ein universales Einatmen – Ausatmen ohne zwischen den Polen der Extreme hin- und hergerissen zu werden, stattdessen sie abzudecken mit reiner Selbstverstaendlichkeit. Dieses Bild ewigen Friedens aendert sich jedoch langsam.

Der Untergrund bewegt sich aechzend und feuerspeiend und die Temperaturen steigen unermesslich, aber die Zelle will ihren Platz nicht verlassen. Sie verharrt in ihrer Situation und ist bemueht sich der immer schwierigeren Situation anzupassen; sie wird sich der haerteren Zeiten bewusst, will nicht aufgeben, sie kann nicht aufgeben, denn sie ist bewegungslos an den Untergrund gebunden.

Am Ende ist es zuviel und unter tosendem Donner wird die Zelle von ihrem Platz gerissen und in die Atmosphaere geschleudert und findet sich irgendwo wieder und kaempft verzweifelt ums Ueberleben. Diese einfachste Pre- Zelle musste in vielen Millionen von Generationen lernen sich bewegen zu koennen.

 

Mythologische Bilder und Beschreibungen ueber die Bestrafung Adam’s und Eva’s das Paradies zu verlassen, zeigen uebereinstimmend den Erzengel drohend mit dem Schwert. Die zwangsweise Vertreibung aus dem Paradies stimmt ueberein mit der genetisch gespeicherten Information: Geologisch bedingte Erdbewegungen aus dem Inneren der Erde verursachten Erschuetterungen und Explosionen verbunden mit einem rapid bedrohlichem Klimawechsel und endete damit in das Universum hinausgeschleudert zu werden. Die Ueberlebenschancen waren minimal, aber damit verbunden waren mutative physische Aenderungen im Laufe der Zellgenerationen beweglich zu werden, eine revulotionaere Entwicklung, und mehr noch, die Entwicklung die verschieden Frequenzen der elektromagnetischen Wellen zu unterscheiden und entsprechend zu nutzen. Diese Entwicklung war eine Folge der Unwirtlichkeit und der Kampf ums Ueberleben. In der Bibel wird die Vertreibung aus dem Paradies als Strafe Gottes geschildert als Folge des Bemuehens Wissen zu erlangen. Wir wissen, dass das Leben prinzipiell lethargisch ist und Wechsel nur gezwungenermassen vollzieht. Das spricht fuer die vorliegende genetische Auslegung und es zeigt weiterhin, dass die Bibelautoren diese Tatsache einfach umgedreht haben um die kuenftige monotheistische Idee zu begruenden und Schuld als Grund fuer lebenslange Busse zu verteilen.

Einer der uralten biblischen Geschichten des Alten Testaments ist die Vertreibung aus dem Paradies. Der ewige Friede ist gestoert und ein muehevolles Leben setzt ein als Antwort Jehovah’s auf die Suende sich des Wissens, des Differenzierens, zu bemaechtigen. Wie auch immer, der moralistische Gesichtspunkt zeitgenoessischer Religionsgruender hat die Geschichte so ausgelegt, wie es ihrer eigenen Ansicht nahe war. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch keine zwei Geschlechter, aber es wurde in der Bibel eingefuehrt um die ewige weibliche Schuld in einer maennlich dominierten Welt festzusetzen. Die Religionsgruender aenderten eine weitere Tatsache. Die Zelle wollte nicht das Paradies verlassen oder sich aendern und Wissen als ihren eigenen Stil aufnehmen. Geologische Zusammenstoesse, feurige Rieseneruptionen, - vielleicht der Big Bang – zwangen die Zelle aus ihrer friedvollen Erhabenheit. Um sich zu orientieren hatte die Zelle ‘Richtung’ als Praegung aufgenommen, hatte zu lernen zwischen den Elementen zu differenzieren und hat moeglicherweise verstanden elektromagnetische Wellen verstaerkt als Fuehrung, Fahrzeug und als Unterkunft zu nutzen, nachdem sie vorher bewegungslos auf den Grund fixiert war. Die judaistischen Religionsgruender drehten die ganze Geschichte einfach um und brachten einen zornigen Jehovah ins Spiel, der erbost ueber Streben nach Wissen, Adam (und Eva)aus dem Paradies vertrieb.

Wenn wir einmal die ideologische Ausgestaltung dieser Geschichte beiseite lassen, was wirklich uebberrascht ist, dass der Kern der Geschichte in beiden Faellen der Gleiche zu sein scheint, vom Stil, von den entscheidenden Punkten (Wissen, Bewegung, Frieden = Paradies, Ueberlebenskampf).
Die wahre Geschichte lautet natuerlich ganz anders und geht philosophisch nicht sehr tief.

Die Vorgaengerin der Eukaryote Zelle (sie hat offensichtlich das genetische Wissen ihrer Milliarden Jahre alten Vergangenheit als moeglicherweise Urzelle wie RNA, Archaeas oder Extremophiles mitgenommen, denn sie unterscheidet in ihrer Geschichte deutlich, dass sich jene uralte Zelle nicht bewegen konnte, waehrend fuer sie es kein Problem ist zu navigieren) lebte in Frieden im Hoden ihres Besitzers und verweigerte sich einfach loszumarschieren. Ihr Besitzer musste sie reizen und manipulieren und verbeitete auch eine nervoese Rastlosigkeit. Am Ende gab sie ihren Widerstand auf, die Umgebung war auch nicht mehr freundlich und wurde hinfort geschleudert, unwissend was die Zukunft bringen koennte, voll Angst nicht zu ueberleben und fern von jeglichem sexuellem Gedanken. Das ist genau am 24. Februar 1940 um 19.47 passiert.

Es ist aeusserst beachtenswert und aendert das wissenschaftliche Bild, dass die moderne Eukaryote Zelle ueber die genetische Erfahrung verfuegt, die fruehere Generationen von Archaea und Extremophile Zellen vor vielleicht 13.82 Milliarden Jahren gesammelt hatten. Denn sie kann sehr gut differenzieren, dass die ‘alte’ Zelle sich nicht bewegen konnte, waehrend sie sich bewegen (schwimmen) kann.

Dieser Punkt der objektiven Erkenntnis einer anderen Lebensform wird von ihr als normal empfunden, mir erscheint es sensationell und derart dramatisch, weil sich unser gesamtes eigenes Selbstverstaendnis mit fuer unglaublich gehaltenen Dimensionen konfrontiert sieht, die unsere kulturellen und philosophischen Vorstellungen von Grund auf revolutionieren werden. Dabei spielt es keine Rolle ob die moderne Eukaryote Zelle direkt verwandt ist mit primitiven Pre-Zellen oder ob sie dieses Wissen irgendwie anders uebernommen hat. In der praktischen und physischen Zellentwicklung heisst es, dass Sexualzellen im Hoden des Mannes als einfachste Zellform starten und einige oder viele sich besonders waehrend des geschlechtlichen Werbens morphologisch aendern und waehrend dieser Reise zum Ovum sich zur modernen Eukaryotzelle entwickeln. Denn diese Entwicklung geschieht deutlich waehrend der ‚Reise‘ und kann dann ubersetzt werden in die Milliarden Jahre der Entwicklung.

Dies ist die eine der fruehesten Praegungen, die wir gefunden haben und sie betrifft den entsprechend aeltesten Ahnen fuer die Testperson. Die Pre-Zelle is bewegungsunfaehig an den Grund gebunden und befindet sich im Stadium zwischen anorganischer Materie und organischem erstem Leben. Sehr interessant waere es den Schluessel zur ersten sehr rudimentaren Bewusstseinswerdung zu finden, es es muesste einWellenbereich elektromagnetischer Wellen sein, die eine Initialzuendung organischen Lebens startet.

Weiterhin ist es sehr beachtenswert, dass vor 5000 Jahren die fruehen bibelverfassenden Autoren/Propheten mit dieser Geschichte vertraut waren. Dies zeigt an, dass ein Grundwissen ueber unser Dasein tief in uns verwurzelt ist, egal ob wir schreiben oder lesen koennen, welcher Kultur wir entstammen und auf welchen Prinzipien unsere Wissenschaften und Religionen basieren.